16. September 2009

Chortage in München

Auf den Spuren von Richard Strauss begaben wir uns am 14.9.2009 mit dem Bus nach München .. Es sollte diesmal keine Reise zum Proben werden sondern eine Kulturreise .. Als Chor-Senior hatte ich die Ehre auch auf diese Chortage wieder mitfahren zu dürfen !! Die Organisation des ganzen hatten Fr. Prof. Künzel und Fr. Prof.Kellner über gehabt ..

München-Künzel

München-Kellner

Unsere erste neue Bekanntschaft in München war Angie, unsere Fremdenführerin, mit der wir eine Stadtrundfahrt unternahmen .. Sehr interessant, waren die Infos über Hitlers “Jugendstadt” (er war dort gewesen, bevor er Reichskanzler geworden war), den Märchenkönig (Ludwig II) das P(uff) 1 und den Königsplatz mit griechischen Tempeln ..

Danach durften wir unser Quartier beziehen, das ein sehr im Zentrum gelegenes CVJM (auf Englisch YMCA) Haus war .. Sofort nachdem wir über die Christlich- und Unchrisltlichkeiten von Nachruhe und Party informiert wurden, bezogen wir unsere Zimmer und machten die tolle Erfahrung, dass es keine Klos oder Duschen in den Zimmern gab sondern lediglich 2 Duschen und WCs am Gang .. Dieser etwas unangenehme Nebeneffekt wurde allerdings sofort von den Informationsblättern in den Zimmern und den zu hoher Anzahl vorhandenen Bibeln gestillt ..

München-YMCA

München-Zimmer

München-YMCA-Info

Am Abend waren wir im Münchner Hofbräuhaus und haben den Asiaten beim Bier trinken zugeschaut .. Nebenbei gabs gute saure Wurst, Live-Musik und viele Prohosits ..

München-Hofbräuhaus

Am nächsten Tag besichtigten wir die Bavaria-Filmstudios und das Deutsche Museum .. Danach waren wir alle zusammen noch gemütlich Einkaufen und Abend essen ..

München-Bavaria-Stadt

München-Bavaria-Wicky

Leider war am nächsten Tag die Reise schon wieder vorbei gewesen und nach einer gemütlichen Busfahrt waren wir wieder in Wien ..

Es war wiedermal toll gewesen und ich bedanke mich bei Gott und allen anderen dass ich mitfahren durfte,
eure Maria

Kategorien: Trips — Matthias @ 11:31

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25. Juli 2009

N->S->N : Best of Us

Hier noch eine Compilation der besten Personen-Fotos von der Reise ..

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Mein Favorit übrigens 11 !!

Lg aus KB :D

Kategorien: Fotos, Trips — Matthias @ 22:33

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23. Juli 2009

Zurück in den Süden

Hier also mein zweiter und letzter Reisebericht vom Schiff, da morgen ist diese Kreuzfahrt leider schon wieder vorbei ..

Danke für die netten Kommentare auf meinen letzten Post !!

Hiermit auch einen herzlicher Dank an Jörg und Alexandra fürs Vogel-, Hund- und Housesitting ;) !!

19.7.2009, Seetag

Mitternachtssonne
Temperatur: 3°C – 9°C
Meer wenig bewegt

Heute also wiedermal ein Seetag an dem nicht viel passiert ist außer, dass wir heute wieder so weit südlich waren, dass das Internet, sagen wir, verfügbar war („funktioniert“ wäre übertrieben) .. Um den vorigen Blogbeitrag zu veröffentlichen (er war schon geschrieben, also musste ich nur mehr geringe Formatierungen anpassen und die Bilder hoch laden) habe ich 1:20 Stunden gebraucht ..

Am Vormittag habe ich mir eine neue Uhr gekauft !! Meine alte war leider schon länger nicht mehr ganz fit und leider auch nicht mehr ganz wasserdicht was dazu geführt hat, dass ich sie am ersten Tag leider selber kaputt gemacht habe .. Meine neue ist jetzt eine coole Seiko :D !!

Ansonsten haben wir heute ziemlich viel How I Met You Mother geschaut und einen angenehmen Tag verbracht ..

Wir haben zwar noch Guthaben fürs Casino, allerdings wird es wegen ausständiger Gewinne immer weniger ..

Spät am Abend haben wir uns dann Spielkarten gekauft (intelligent genug unsere von zu Hause mitzunehmen waren wir irgendwie nicht) und haben ein politisch unkorrektes spiel und Jolly gespielt ..

20.7.2009, Tromso

Mitternachtssonne
Sonnenuntergang: 1:00
Temperatur: 4°C – 10°C
Meer leicht bewegt

Heute ist das 40. Jubiläum der ersten Mondlandung !! Wahnsinn, oder ??

Heute waren wir also wiedermal an Land, in Tromso .. Tromso ist die größte Stadt in Nord-Norwegen mit 66.000 Einwohnern .. Sie liegt zum Teil am Festland zum Teil auf einer Insel, der Tromso-Insel ..

Die Stadt ist eine reine Verwaltung- und Ausbildungsstadt, Industrie gibt’s nicht wirklich viel .. Hier leben 10.000 Studenten die auf der großen und anscheinend relativ berühmten Tromso-Universität studieren .. Die beliebtesten Studien hier sind „Samen-Kultur und –Sprache“ (das hat nix mit Fortpflanzung zu tun) und „Konfliktlösung und Friedenskunde“ .. Bekannt ist die Uni vor allem für ihre Medizin-Fakultät .. Die Tromso-Universität ist auch die nördlichste Uni der Welt, genauso wie es hier die nördlichste Brauerei gibt .. Diese wurde von Deutschen gegründet was, laut unserer Reiseleiterin, der Grund dafür ist, dass das Bier so gut schmeckt ..

Tromso liegt auch in dem Gebiet, in dem man die meisten Nordlichter sieht .. Wir haben uns dazu im Tromso-Museum eine Diashow von wirklich tollen Fotos angeschaut .. Ich weiß jetzt auch, wie Nordlichter entstehen, wen das interessiert kann ich auf die Wikipedia (Link unten) verweisen .. Auch Arctic Photo hat tolle Fotos von Nordlichtern !!

Danach sind wir noch über die Tromso-Brücke und zum Hausberg (Nein, er heißt nicht Tromso-Berg) der Stadt gefahren .. Dort sind wir dann mit einer alten Gondelbahn hinauf um eine sehr schöne Aussicht über die Stadt zu haben ..

luminosa-tromso

Am Abend haben wir wieder Karten gespielt und der Sonne beim Unter- und wieder Aufgehen zugeschaut, was innerhalb einer Stunde passier ist .. Dunkel geworden ist es dabei nicht wirklich ..

21.7.2009, Seetag

Sonnenaufgang: 2:00
Sonnenuntergang: 22:56
Temperatur: 7°C – 18°C
Meer leicht bewegt

Nachdem es gestern Abend ein bisschen länger gedauert hat und ich durch die Verwirrung meines Innenohrs und die daraus resultierende Übelkeit zusätzlich müde war, haben wir heute gepflegt ausgeschlafen !!

Nach dem Frühessen (also einer Kombination auf Frühstück und Mittagessen) haben wir wiedermal Karten gespielt .. Die Spielkarten haben sich also schon ausgezahlt ;) !!

Am Abend waren wir dann ein 3. Mal im Theater, was anscheinend auch der Grund dafür war, dass die Show schlecht war .. Anscheinend liegt es an uns, da immer wenn wir hingehen sind die Shows mittel bis mäßig ..

22.7.2009, Olden

Sonnenaufgang: 4:44
Sonnenuntergang: 22:46
Temperatur: 12°C – 16°C

Heute waren wir also in Olden, einem kleinen 1.000 Einwohner Dorf (Wenn dort also ein Schiff mit 3.000 Passagieren liegt, vervierfacht sich die Anzahl der Menschen in Olden) ..

Das Dorf von Olden liegt also auch direkt an einem Fjord und wenn man es sich genau anschaut, erinnert es an einen österreichischen See .. Wiesen bis zum Wasser herunter, Wald, grasende Kühe, nette kleine Bauernhäuser usw. ..

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Das eigentlich tolle an Olden ist allerdins, dass ganz in der Nähe davon Europas größter Gletscher, der Briksdal-Gletscher, liegt .. Der Gletscher hat um die 480 Quadratkilometer und ist ca. 5000 Jahre alt ..

Um dort hinzukommen sind wir mit dem Bus ein Stück den Berg hinauf gefahren und dann ca. 30 - 60 Minuten gewandert .. Oben angekommen hat man dann einen wirklich tollen Blick auf den Gletscher und wenn man mutig genug ist und die 3 Absperrungen (Von der ersten sieht man die Kette gar nicht mehr, da sie im Boden eingetreten ist) überwindet, die einen davon abhalten sollen, nicht bis zum Eis zu gehen kann man eben auch bis direkt zum Eis gehen ..

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Unser Steinturm am Fuße des Gletschers

Pauli und ich waren ganz beim Eis und haben dort einen typischen Norwegischen Stein-Turm gebaut .. Aber natürlich nicht irgendeinen .. Unserer ist nämlich der, der am nähesten beim Gletscher ist und zwar direkt auf dem Eis .. Leider gabs dort nicht mehr so viele Steine, drum waren wir in unserer architektonischen Kreativität eingeschränkt .. Der Erfolg lässt sich aber damit bezeugen, dass noch während wir dort waren zwei deutsche Touristen unseren Turm bzw. sich mit dem Turm fotografiert haben :D !!

Neben der wirklich tollen Landschaft, die noch immer an die Alpen erinnert ist auch das Erlebnis einmal bei einem Gletscher gestanden zu sein ganz interessant .. Was ich nicht geglaubt habe war, dass dieses Eis nämlich wirklich eisig ist, also glatt wie ein Eislaufplatz .. Man kann sich weder gut anhalten noch drauf steigen, weil man sofort runterrutscht ..

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Zurück am Schiff haben wir also zum letzten Mal einen Hafen verlassen, denn wir sind schon wieder am Heimweg nach Amsterdam ..

Am Abend war deswegen auch das letzte Gala-Abschiedsessen mit Verabschiedung durch den Kapitän, Überraschungsdessert (Ich glaub das war purer Zucker also nix für mich) und einem tollen Mitternachtsbuffet bei dem es neben Lachs, Speck, Schinken und Salami auch unglaublich süßes Süßes gab ..

Danach bzw. dazwischen haben wir Tischfußball und wiedermal Jolly gespielt .. Weil ich dann immer müder und müder geworden bin habe ich beschlossen ins Bett zu gehen und damit hat der beste Teil des Tages angefangen !!

Irgendwie habe ich im Lift vom oberen Deck hinunter nicht auf unser Deck 4 gedrückt sondern auf Deck 2, ein öffentliches Deck .. Als ich ausgestiegen bin hab ich mich gewundert und wollte dann durch den öffentlichen Bereich zu der Stiege gehen über die man auch zu unserer Kabine kommt ..
Auf diesem Weg bin ich am Casino vorbei gekommen und habe mir gedacht, dass jetzt die ideale Gelegenheit wäre noch einmal alleine zu spielen und diesmal nach meiner Taktik, die die anderen zum Teil nicht immer gut fanden ..

Ich bin deswegen wieder zum 1-Cent-Automaten und habe den maximalen Einsatz gesetzt .. Schnell erklärt setzt sich das aus dem Einsatz (in dem Fall 10 Cent) und den Reihen die man spielt (maximal 20) zusammen, sprich ich habe immer um 200 Cent gespielt .. Durch die vielen Reihen die man spielt hat man wirklich viele Möglichkeiten, was zu gewinnen und durch den hohen Einsatz kriegt man bei einem Gewinn auch dementsprechend viel .. Man muss dafür aber natürlich relativ viel Geld einwerfen um ein paar mal drücken zu können .. Mein Startwert war ein 10-Euro-Schein ..
Nach zweimal drücken hatte ich auch schon den ersten Gewinn, 4000 Cent .. Der Automat zählt das einzeln rauf, sprich es dauert eine Weile, bis man weiterspielen kann .. Ich habe weitergespielt und nach einigen weiteren kleineren Gewinnen (um die 20 Cent) habe ich dann endlich eine der besseren Kombinationen getroffen !! Das Ergebnis waren 10.835 Cent Gewinn !!

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luminosa-casino-gewinn-kuebel

In Summe hatte ich dann 14.715 Cent, dich ich mir sofort habe auszahlen lassen - auch das dauert eine Weile und der Kübel ist dann auch ganz schön schwer :D :D !!

Mit der Aktion habe ich also aus 10 EUR 147 EUR gemacht :D !!

23.7.2009, Seetag

Sonnenaufgang: 5:04
Sonnenuntergang: 21:54
Temperatur: 10°C – 18°C
Meer wenig bewegt

Heute also unser letzter (See)tag ..

Zum Abschluss haben wir uns heute einer Massage unterzogen, die zwar etwas überteuert aber wirklich sehr angenehm war !!

Dann gabs heute noch ein kleinen Vortrag über das Schiff mit einigen der Infos, die ich versucht habe herauszufinden ..

Infos zur Linie Costa

Giacomo Costa war ein Seefahrer der ab 1854 Olivenöl transportiert hat .. Seine Firma, und die seiner Nachkommen, wurde immer größer und sie transportierten Olivenöl sogar bis nach Australien ..

Ab 1931 hat das Familienunternehmen dann kleinere Kreuzfahrten organisiert und 1954 (glaub ich) wurde die Firma dann umbenannt in „Costa“ .. Die Namen der Schiffe waren damals die Namen der Kinder des jeweiligen Firmen-Vater ..

Heute ist Costa eine der führenden Redereien weltweit, die jedes Jahr wächst .. AIDA ist eine Tochterfirma von Costa, das habe ich bis jetzt nicht gewusst ..

Infos zu unserem Schiff

Moderne Kreuzfahrtschiffe kosten mehr als 400.000.000 EUR .. Die Produktionen solcher Schiffe kann entweder von Null auf sein, es wurden aber auch schon alte Container-Schiffe ausgehöhlt und zu Kreuzfahrtschiffen umgebaut oder auch alte Kreuzfahrtschiffe in der Mitte zerschnitten, Teile eingesetzt und dann als neue, längere Kreuzfahrtschiffe wieder zusammengebaut ..

Unser Schiff hat eine Höchstgeschwindigkeit von 23,6 Knoten, was allerdings keine angenehme Reisegeschwindigkeit ist, die beträgt meistens um die 20 Knoten ..

Die Motoren, die die Schiffsschrauben drehen sind Elektromotoren .. Die hinteren haben 32.500 kW und die vorderen (die das Schiff zur Seite drücken können) haben noch mal 22.000 kW .. Hinten gibt es 2 Schrauben, die den Motor direkt dran, also nicht innerhalb des Schiffes, haben und die beide 360° drehbar sind .. Vorne gibt es 3 Schreiben auf jeder Seite mit denen sich das Schiff von einem Steg weg zur Seite drücken oder am Stand drehen kann ..

Es gibt 6 Dieselgeneratoren, die den Strom sowohl für die Motoren als auch für alle anderen Verbraucher an Board betreiben .. 4 davon haben jeweils 12.000 kW und 2 8.000 kW .. Es sind 12-Zylinder-Motoren .. 5 dieser Generatoren befinden sich im Bauch des Schiffes und einer ganz oben am obersten Deck, damit im Falle, dass das Schiff sinkt, noch bis ganz zum Schluss eine Stromversorgung gegeben ist .. Die Stromversorgung hier gleicht der eine Stadt mit 40.000 Einwohnern und für die Abgaswerte gibt es glaub ich keine Zahlen ..

Der Verbrauch des Schiffes liegt an einem Seetag bei 162.000 t Diesel und an einem Hafentag bei 80.000 t Diesel .. Nach meiner Rechnung und meinen Informationen muss das Schiff einen Tank von 4.500 t 3.000.000 t Diesel mit sich führen ..

Seitlich hat das Schiff Stabilisatoren, die ihre Bewegungen an die Wellen anpassen um es stabiler zu halten .. Um Vibrationen während dem Losfahren im hinteren Bereich des Schiffes zu vermeiden, verwendet die Costa Luminosa die so genannte „Luftbläschen-Technik“ .. Vibrationen entstehen dadurch, dass die Schraube Wasser mit ziemlich viel Kraft gegen das Schiff „schleudert“ was dadurch verhindert wird, dass in der Schraube ganz viele kleine Löcher sind, durch die Luft geblasen wird .. Die Luft bildet einen „Luft-Kreis“ um die Schraube wodurch weniger Wasser ans Schiff geschleudert wird ..

Alle modernen Schiffe sind natürlich computergesteuert und haben als Steuereinheit auch nur mehr einen Joystick .. Es gibt aber auch noch ältere Schiffe in der Costa-Flotte, die noch ein großes Steuerrad haben .. Zur Positionierung ist das Schiff natürlich mit modernsten GPS- und Radargeräten ausgerüstet .. Karten, Zirkel, Lineal und Bleistift sind aber trotzdem dabei und vor allem von Kapitänen in Ausbildung wird noch jeden Abend die Route mit Hilfe der „traditionellen“ Methode berechnet ..

Im Bauch des Schiffes gibt es außerdem große Ballastwassertanks .. Diese dienen dafür, das Schiff nach belieben kippen zu können .. Z.B. wird das in Häfen oft gemacht um die Rampen zum ein- und aussteigen steiler zu machen .. Dann werden einfach auf einer Seite die Ballastwassertanks geleert oder gefüllt und das Schiff neigt sich ..

Schiffe dieser Größe haben eine eigene Bäckerei, Schneiderei, Fleischerei, Werkstatt für Eisen- und Holzbearbeitung sowie eine riesige Wäscherei, Kühlhäuser, Tiefkühlhäuser und eine eigene Müllverbrennungs- oder Müllverkleinerungsanlage .. Metallmüll wird zu Ziegeln gepresst, Glasmüll wird zerkleinert und gelagert, Papier und ähnliches wird verbrannt und Essen wird zerkleinert und an gewissen Stellen dann über Board geworfen .. Dafür gibt es spezielle Regelungen (Größe der Teile, Geschwindigkeit des Schiffs, Abstand zum Festland usw.) ..

Zur Sicherheit gibt es auf unserem Schiff über 5.000 Rauchmelder und über 6.000 Sprinkler zur Brandbekämpfung .. Alle Besatzungsmitglieder müssen vor ihrem ersten Einsatz am Schiff eine Sicherheitsschulung besuchen in der sich lernen Brand erkennen und zu bekämpfen .. Sie müssen auch aus 5m ins Wasser springen und lernen alle, wie man die Rettungsboote fertig macht oder Leute aus einer brennenden Umgebung rettet ..

Das Hauptbüro in Genove mit über 1.000 Mitarbeitern ist permanent damit beschäftigt, alles zu organisieren .. Die Koordination der Besatzung, der Künstler, der Essensanlieferungen, Reparaturen und der Spezial-Aufgaben .. Es gibt beispielsweise eine FKK-Kreuzfahrt wo jeder einen Lanyard zum Umhängen der Costa-Karte (Zahlungsmittel und Ausweis an Board aller Schiffe) bekommt oder eine Koscha-Kreuzfahrt, bei der man am Freitag viel mehr Housekeeping benötigt, da die die Leute an dem Tag keine elektrischen Geräte angreifen dürfen, was Lift-Fahren oder Licht-Einschalten ziemlich schwer macht ..

Mein Fazit

Die Kreuzfahrt war wiedermal wirklich toll .. Auch wenn sie sich zum Teil dramatisch von den anderen unterschieden hat, werde ich mich sicher noch lange an viel erinnern !!

Der gröbste Unterschied war der wirklich sehr hohe Altersmittelwert .. Waren auf den anderen Kreuzfahrten im Mittelmeer viele junge Familien waren hier zu 80% Paare über 60 Jahre ..

Dieser Zustand macht das alles aber nicht weniger lustig, denn der, der neue Leute kennen lernt war ich eh noch nie ..
Anstellen, beispielsweise, ist mit alten Menschen viel lustiger, da sie alle hektisch herumdrängen und auch immer schon 20 Minuten vor einem Termin wo sind um auch ja die ersten zu sein .. Vordrängen ist sehr empfehlenswert, wenn man entweder streitlustig ist oder sich und der Umgebung einfach nur einen lustigen Moment bieten will .. Auch das Verhalten alter Menschen bei irgendetwas „Tollem“ ist lustig zum anschauen .. Kaum passiert irgendetwas „Tolles“ (wie z.B. Musik im Restaurant) hüpfen alle wie die Affen auf, rennen wild herum und machen Fotos und Videos von allem was man halt so aufnehmen kann ..
Die Treffsicherheit alter Männer (hoffe ich zumindest) am Pissoir gleicht allerdings leider der von Kindergartenkindern, was sich auch durch die konstante Beobachtung kleiner und größerer Lacken in den Herren-WC-Anlagen bestätigen lässt ..

Obwohl das Schiff ein ganz neues und erst ca. 2 Monate unterwegs ist, fand ich die letzten teilweise etwas besser entworfen .. Hier ist es leider so, dass es wenige abgeschlossene Bars gibt, sondern mehr alles in einem langen Schlauch liegt .. Die Bars sind schon autonom und auch die Musik ist über all unterschiedlich, aber so richtig gemütlich ist es eigentlich nicht so oft ..

Aber auch trotz diesem einen kleinen Kritikpunkt an dem Schiff ist war es eine tolle Reise mit vielen neuen Eindrücken, die ich nicht vergessen werde !! Danke an meine Eltern, dass sie uns solche Reisen ermöglichen !!

luminosa-sonnenuntergang-bohrinsel

Links

Kategorien: Trips — Matthias @ 22:20

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19. Juli 2009

Ab in den Norden

Dank meinen Eltern sollte der heurige Sommerurlaub eine Kreuzfahrt in den Norden gehen .. Genauer gesagt in die nördlichsten Gebiete Europas, Norwegen ..

In Amsterdam das Schiff besteigend, fahren wir also hinauf bis zum Nordkap und dann noch weiter bis nach Spitzbergen, dem nördlichsten Punkt Europas .. Da man dabei so weit im Norden ist, geht dort auch die Sonne sehr spät bzw. gar nicht unter, was auch ganz interessant werden könnte ..

Hier sollen nun Einträge zu Tagen, Zielen oder was auch immer beschrieben werden ..

10.7.2009, Amsterdam

Sonnenaufgang: 5:34
Sonnenuntergang: 22:02
Temperatur: 14°C - 16°C
Meer leicht bewegt

In der Früh auf zum Flughafen, in 1,5 Stunden nach Amsterdam geflogen, dort eine Stunde im Hafen Terminal gewartet und wir waren auf unserem Schiff .. Der Costa Luminosa ..

Sie ist ihres Zeichens das neuesete Schiff, und damit das Flagschiff, der Costa Rederei, mit der wir schon 2 Mal unterwegs waren (damals mit der Costa Fortuna und der Costa Mediteranea) ..

Ein paar Fakten zum Schiff

  • Masse: 92.000 brt
  • Länge: 293 m
  • Breite: 33 m
  • Gäste: 2.826 pax
  • Besatzung: 921 pax
  • Baujahr: 2009
  • Decks: 12 (wobei das nur die für Passagiere zugänglichen Decks sind, darunter sind sicher noch einige andere mit Maschinen usw.) ..

Betrieben werden diese Schiffe mit Elektromotoren, die ihren Strom wiederrum von Dieselkraftwerken bekommen .. Genauere Daten werde ich dazu noch herausfinden !!

luminosa-schiff
Diese Bild wurde nicht in Amsterdam gemacht sondern in Geiranger; Es passt aber hier besser hin ;)

Auf dem Schiff haben wir gleich mal unsere Kabine im Deck 4 bezogen und dann einmal das Schiff erkundet .. Einige Dinge gab es schon auf den letzten Schiffen, ein paar sieht man hier zum ersten Mal .. Die Highlights dieses Schiffes sind mehrere Bars, 3 Restaurants, ein Kasino, ein Theater, ein 4D Kino, mehrere Pools und Whirlpools (darunter ein Poolbereich mit beweglichem Dach), eine Lauf- und Skatebahn, eine Spielhalle, Geschäfte, eine Disco, ein Formel-1 Simulator (in dem man irgendwie selber fahren kann), ein Wellness Bereich, ein Baskeballplatz und sicher noch ein paar Dinge, die mir jetzt nicht einfallen ;) ..

Luminosa - Hauptbar
Die Hauptbar …

Luminosa - Haupthalle
… von oben

Luminosa - Heck

Luminosa - Heck

Luminosa - Indoor Pool Area

Danach ging der Schiffsalltag eigentlich schon los .. Wir gingen zu einer Informationsveranstaltung mit dem deutschen Host, Sven, der das Ganze eher so aufgebaut hat, wie in einem All-Inclusive-Club (”Wo sind die Österreicher?”, “Wo sind die Schweizer?” und “Wo sind die Deutschen?”), dann aber doch einige interessante Infos zum Schiff und zu den Landausflügen hatte .. Danach war die übliche Rettungsübung, bei der man dann an Deck steht, unter den Rettungsbooten, und sich Ansagen über Sicherheit, Rettungswesten und Meeresverschmutzung in einigen Sprachen (Italienisch, Holländisch, Französisch, Spanisch, Englisch, Deutsch, irgendeine Ost-Sprache und Japanisch) anhören darf um sich dann mit den 2.825 anderen Leuten wieder durch insg. 4 Türen in das Schiff zu zwengen ..
Das Abendessen danach hat dann auch im ersten Moment an einen All-Inclusive-Club erinnert und weniger an die gemütliche Abendess-Atmosphäre auf den letzten Schiffen .. Das Essen war aber trotzdem gut ..

luminosa-restaurant

Die erste Abendshow im Teatro Phönix möchte ich hier nicht näher beschreiben, da ich sie weder durch ein nicht-negatives Wort kurz-beschreiben, noch ohne die Gefahr, beleidigend gegenüber der “Künstler” zu werden lang-beschreiben könnte .. Die Lasershow war allerdings ganz OK ..

11.7.2009, Seetag

Sonnenaufgang: 5:22
Sonnenuntergang: 22:48
Temperatur: 12°C - 19°C
Meer leicht bewegt

Ein Seetag, also ein Tag, an dem man nirgends stehenbleibt, eignet sich besonders gut für folgende Aktivitäten:

Gemütlich lange ausschlafen (Wobei hier Vorsicht geboten ist, sich trotzdem einen Wecker zu stellen, da man durch das Nicht-Vorhanden-Sein eines Fensters in der eigenen Kabine den Tag nicht von der Nacht unterscheiden kann) ..

Gemütlich frühstücken (Wobei auch hier Vorsicht geboten ist; Leuten denen vielleicht schon etwas schlecht ist sollten eher nicht an den Theken vorbeigehen, an denen Speck, Würstel und andere Sachen in Fett triefend herausgebacken werden .. Der Geruch alleine hätte mir fast einen Eil-Kniend-Vor-Dem-Klo-Besuch aufgezwungen) ..

Gemütlich in den Whirlpool, den Pool und nochmal den Whirlpool zu gehen und dort in den Wellen zu schaukeln, die sich über die Bewegungen des Schiffes auch auf das Wasser im Pool auswirken ..

Auf dem Schiff nach Positionen suchen, an denen es nicht nach Essen “stinkt”, man den Horizont sieht und gemütlich sitzen kann, auf Grund von immer stärker werdender Übelkeit ..

Aufzugeben, oben genannte Positionen zu suchen und sich in Decken eingewickelt ans Deck legen da dort die See-Übelkeit zu verschwinden scheint ..

Nach 2 Stunden Am-Deck-Liegen dann wieder was Essen können (Eine, für eine Buffet-Pizza, wirklich gute Pizza Margaritha) ..

Im wieder annähernd gesunden Zustand ins Casino zu gehen, Casino-Token in den Automaten zu finden und diese dann gekonnt zu verspielen ..

Auf Grund von Übelkeits-Medikamenten einzuschlafen ..

An einem neuen Tisch mit neuem, viel gemütlicherem, sympatischem Kellner Abend zu essen ..

Wieder ins Casino zu gehen, die Token-Umtausch-Maschine auszunützen und Token zu verspielen ..

Einen weiteren Automaten auszunützen um nochmals ein paar Token zu verspielen ..

Den Tag gemütlich in einer Bar bei guten Cocktails ausklingen zu lassen um sich dann ins Bett zu legen ..

Luminosa - Pianobar

Fazit:

“Meer leicht bewegt” heißt, dass das Schiff immer wieder ganz schön schwankt, was einem, leider seit der Kindheit schwachen Magen nicht unbedingt gut tut und die Angst vor “Meer stark bewegt” hervorruft .. Einen Dank an Costa, dass an jeder Ecke im Schiff Speibsackerl herumliegen, die ich Gott-Sei-Dank nicht gebraucht habe ..

12.7.2009, Bergen

Sonnenaufgang: 4:35
Sonnenuntergang: 23.08
Temperatur: 14°C - 21°C
Meer (noch immer) leicht bewegt

Der erste wirklich positive Gedanke des Tages: Wir stehen im Hafen von Bergen !! Also auch wenn das Meer leicht bewegt ist, bewegt sich das Schiff nicht !!

Unser Landausflug heute war eine kurze Stadtrundfahrt durch die ehemalige Hansestadt Bergen an der Norwägischen Küste .. Dazwischen gings in das Komponierhäuschen des Norwägischen Komponisten Edvard Grieg .. Neben dem kleinen Haus konnte man sich auch ein kleines Museum anschauen und ein kurzes Konzert seiner Werke anhören ..

Interessante Information über Bergen: Eine der regnerischsten Städte der Welt .. Hier gibt es im Jahr um die 300 Regentage ..

Jetzte, wieder am Schiff zurück, werden wir uns auf den Gala-Empfang vorbereiten, bei dem man ein Foto mit dem Kapitän machen kann :D !!

13.7.2009, Hellesylt / Geiranger

Sonnenaufgang: 4:12
Sonnenuntergang: 23:16
Temperatur: 13°C - 19 °C
Meer leicht bewegt

Heute sind wir zweimal stehengeblieben .. Früh in der Früh in Hellesylt, wo wir nur ein paar Ausflugsgäste haben aussteigen lassen, die das, was unser Schiff in ca. 2 Stunden macht (durch den Fjord fahren) in 7,5 Stunden mit dem Bus machen wollten .. Wir sind auf dem Schiff geblieben und haben uns den Fjord vom Waser angeschaut ..

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Danach gings weiter nach Geiranger, einem sehr kleinen ruhigen Ort am Ende eines Fjords .. Geiranger hat 250 Einwohner (also Leute, die das ganze Jahr dort leben) allerdings im Jahr 600.000 Touristen .. Noch schöner werden diese Zahlen, wenn man sich überlegt, dass sie nur von Mitte Juni bis Mitte September Saison haben .. Das macht dann durchschnittlich 6.000 Touristen pro Sommertag .. Wir waren in der glücklichen Lage das einzige Schiff zu sein, dass Geiranger besucht, an guten Tagen stehen angeblich 5 Kreuzfahrtschiffe in dem Fjord ..

Wir sind dann mit unserer netten, sympatischen Reiseleiterin (die Bezeichnung “Führer” hören Reiseleiter glaub ich nicht so gerne) eine von den zwei Straßen nach Geiranger hinauf bis auf 1500m Höhe gefahren .. Obwohl Norwegen angeblich ein eher flaches Land ist, gibt es hier so ein tolles Gebierge da in diesem Land vor unserer Zeit einmal Meer war und kurz danach zwei Kontinentalplatten aufeinander gestoßen sind und sich dann auch ein bisschen in Richtung Himmel bewegt haben .. Dort oben gibts jetzt Seen, Schnee und unglaublich schöne Landschaften ..

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Obwohl heute schönes sonniges Weeter war und man ohne Probleme im T-Shirt draußen stehen konnte hat uns unsere Reiseleiterin erzählt, dass sie vor 3 Wochen noch ziemlich viel Schnee hatten und sogar die Straße gesperrt war, weil es so eisig war ..

Zurück am Schiff waren wir noch im Pool und dann im Whirlpool .. Heute haben sie zum ersten Mal den überdachten Pool aufgemacht .. Natürlich waren wir ziemlich genau in dem Moment oben, als die Sonne weg war; Aber das bisschen plantschen und danach bei einem Cocktail trocknen war auch unter einen ziemlich schwarzen Wolke sehr angenehm !!

Zitat des Tages (Sophie)
“Dir ist schlecht, du bist müde und dir ist kalt - Du Mädchen!”

14.7.2009, Seetag

Sonnenaufgang: 3:51
Mitternachtssonne
Temperatur: 14°C - 19°C
Meer leicht bewegt

Heute war also wiedermal ein Seetag an dem ich nicht sehr viel unternommen habe ..

Wir haben uns ausgeschlafen, dann haben wir etwas gegessen, sind dann kurz draußen am Deck gelegen und waren im Pool und dann im Whirlpool .. Danach haben wir uns den Formel-1 Simulator angeschaut, ich hab noch kurz geschlafen und dann haben wir auch schon Abend gegessen ..

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Nach dem Abendessen waren wir wie jeden Abend im Casino, wo wir diesmal 4,75 EUR gefunden haben .. Diese haben wir dann auch gleich alle in einen Einarmigen Banditen geworfen, den man mit 1 Cent spielt .. Wir haben also mit 475 Cent gestartet, haben uns rauf gespielt bis auf knapp über 1000 Cent .. Unserer Strategie zur Folge haben wir dann den Gewinn herausgenommen und mit dem Grundstock ein weiteresmal gespielt, was leider zu nix mehr geführt hat .. Naja, aber die 675 Cent, die wir Gewinn gemacht haben, werden wir morgen wieder gut investieren !!

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Unser Beststand

Danach haben wir uns auf eines der oberen Decks gesetzt um uns die Sonne anzuschauen, die ja ab heute nicht mehr untergeht .. Das Ganze ist ziemlich irritierend, wenn man gegen 1:00 schlafen geht und noch immer die Sonne scheint ..

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Heute habe ich auch noch ein paar neue Sachen über das Leben der Besatzung hier gelernt .. Die Europäischen Mitarbeiter haben einen Sechs-Monats-Vertrag und die Nicht-Europäischen einen Acht-Monate-Vertrag .. Einen Freien Tag haben sie eigentlich nicht, vielleicht einmal ein paar freie Stunden .. Die Crew wohnt in einem eigenen Bereich in den unteren Decks (also Deck 1 und darunter) und hat dort auch ihr eigenes Programm .. Es gibt dort zum Beispiel eine eigene Bar, einen Fintessraum und auch soziale Veranstaltungen wie Karaokesingen usw. ..
Eine weitere interessant Sache ist, dass es 50 Mitarbeiter gibt, die nur dafür zuständig sind, mit Hilfe von Hochleistungsgeschirrspülmaschinen alle Teller nach der 1. Essenssitzung zu waschen, dass diese dann in der 2. Essenssitzung wieder frisch verwendet werden können ..

Zitat des Tages (Pauli) Während einer Diskussion über Mitternachtssonne im Norden usw.
“Wenn in Afrika die Sonne ihren höchsten Stand im Norden hat, geht sie dann auch im Westen auf?”

15.7.2009, Honningsvag (Nordkap)

Mitternachtssonne
Temperatur: 4°C - 8°C
Meer wenig bewegt

Heute waren wir also am Nordkap, dem (mehr-oder-weniger) nördlichsten Zipfel des Europäischen Festlandes ..

Mit dem Bus in den Nebel, hat man uns dann irgendwann verkündet, wir sind am Nordkap .. Mehr als Nebel und ein Haus war dort allerdings nicht .. Wir haben uns dort einen, laut den Koordinatoren der Busse, sehr unrealistischen Film angeschaut, der das Nordkap in den 4 Jahreszeiten zeigt .. Dort war das Wetter sehr schön, drum eben so unrealistisch .. Er war aber wirklich gut gemacht !!

Danach waren wir noch draußen, wo ein metallener Globus aufgebaut ist, vor dem sich ALLE fotografieren .. Mich würde wirklich interessieren, wie viele Fotos es von dem Globus gibt, mit Leuten davor ;) ..

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Um das wichtigste Ereignis heute nicht zu vergessen ..
Alles Gute zum Geburtstag, Diego !!

16.7.2009, Seetag

Mitternachtssonne
Temperatur: 4°C - 10°C
Meer wenig bewegt

Heute war also wiedermal ein Seetag, an dem ich nicht sehr viel unternommen habe ..

Wir haben uns wiedermal ausgeschlafen, waren in einer Bar und haben Mittaggegessen .. Davor war noch eine kleine Informationsveranstaltung über den Tag morgen, an dem wir 2 Mal vor Anker gehen werden in Spitzbergen .. Nachdem in den zwei Orten einfach nix ist (im einen nichtmal ein Steg für die Tenderboote) sind die Ausflüge anders organisiert, nämlich schlecht ..

Man musste sich also im Theater anstellen (zuerst die Gäste der ersten Abendessenssitzung, dann die der zweiten) um ein “Ticket” für ein Tenderboot an Land zu bekommen .. Genauer gesagt hat man 2 Tickets bekommen, einmal für den ersten und einmal für den zweiten Stopp .. Abgehackelt ob man eines hat wird man nicht und man kann sich auch netterweise mehrere holen ..

Naja danach war eigentlich alles relativ normal für einen Seetag .. Pauli hat wiedermal Geld im Cassino gefunden un es vervierfacht ..

17.7.2009, Spitzbergen

Mitternachtssonne
Temperatur: 4°C – 10°C
Meer leicht bewegt

So heute waren wir also den ersten Tag in Spitzbergen, einer Inselgruppe nördlich von Norwegen .. Unser erster von den zwei Stopps heute war Magdalenafjord, ein Fjord mit Gletschern und malerischen Landschaften .. Dort gibt es wirklich nichts - Der Steg für unsere Tenderboote wurde von der Crew in der Früh gebaut ..

luminosa-magdalenafjord-steg

Obwohl auf unseren Tickets 8:20 stand waren wir trotz pünklichem Erscheinen erst gegen 9:35 an Land .. Dort war es ziemlich kalt (um die 5°C mit starkem Wind) aber wirklich schön !! Man findet dort z.B. Gletscher, die bis zum Wasser reichen, schwimmende Eisschollen und einen Friedhof auf dem nur Waljäger liegen, die im Laufe der Zeit dort gestorben sind ..

luminosa-magdalenafjord-berge

luminosa-magdalenafjord-gletscher

luminosa-magdalenafjord-meer

Nachdem schon bei unserem Landgang eine wirklich gröbere Verspätung entstanden ist, sind wir von dort auch erst mit 3,5 stündiger Verspätung erst wieder weggekommen ..

Durch die vielen Verspätungen bei dem ersten Landgang und zusätzlich schlechten Wetterbedingungen wurde der zweite Landgang leider abgesagt .. Verpasst haben wir dadurch Ny Alesund, das Dorf mit dem nördlichsen Postam der Welt und einem Tiefetemperaturrekord von -46°C ..

In der Zeit in der die einen gewartet und die anderen geschlafen haben, hat Pauli wiedermal im Casino gespielt und sein Geld diesmal verneunfacht .. Mittlerweile braucht er wirklich so einen Popcorn-Kübel für die Token ..

18.7.2009, Longyearbyen

Temperatur: 0°C – 6°C
Mitternachtssonne
Meer leicht bewegt

Hier in Longyearbyen gibt es wiedermal keine Reiseleiter, aber wenigstens Busse und sogar eine kleine Stadt .. Longyearbyen ist quasi die Hauptstadt oder Verwaltungszentrale von der Spitzbergen-Inselgruppe .. Hier hat auch der Gouverneur seinen Sitz ..

Anders als gestern wo man sich wegen der Tenderboote um ein Ticket anstellen musste lief das heute ziemlich angenehm .. Man konnte im Prinzip ab 8:15 von Board gehen, musste sich am Anfang noch kurz um eine Nummer anstellen, damit die Schlange bei den Ausgängen nicht zu lang wird, dann wurde aber auch das abgestellt und man konnte einfach von Board gehen .. Wir sind gemütlich kurz nach 11:00 hinaus gegangen ..

Draußen konnte man dann entweder mit einem Shuttlebus in das Stadtzentrum fahren oder zu Fuß gehen .. Da es zwar kalt aber sehr schön war sind wir zu Fuß in die Stadt gegangen und dann zurück mit dem Bus gefahren ..

luminosa-longyearbyen-haeuser

luminosa-longyearbyen-fluss

luminosa-longyearbyen-scooter-schild

Das witzige an Longyearbyen ist, dass man an vielen Stellen einfach sieht, dass dieses Dorf für Schnee ausgelegt ist .. Es gibt keine schönen Wiesen, alle Häuser sind auf Stelzen gebaut und es gibt auf den Parkplätzen mehr Ski-Doos als Autos ..

Der Abend war dann nicht sonderlich aufregend, im Casino gabs dann auch keine großen Gewinne ..

Allen, die das jetzt alles gelesen haben, gratuliere ich !! Ich wollte das alles ja schon viel früher online stellen, aber weil wir so weit im Norden sind funktioniert das Internet hier nicht ganz flüssig .. Naja, bald gibts dann die Sachen der letzten Tage ..

Bis dann !!

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Kategorien: Trips — Matthias @ 12:21

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25. Januar 2009

Hahnenkammrennen 2009 in Kitzbühel

Nachdem ich vom Chorlager nach Hause gekommen bin und umgepackt, sowie kurz geschlafen habe gings nach Kitzbühel wo dieses Wochenende das jährliche, legendäre Hahnenkammrennen statt gefunden hat ..

Mit waren heuer Thomas und Tessa, Diego und mein Bruder Pauli ..

KB Thoams und Tessa

Die Abfahrt haben wir uns, wie letztes Jahr, vom Balkon bzw. im Fernsehen angeschaut !!

Hahnenkammrennen Zielhang

Naja und weils einfach dazugehört waren wir auch in der Stadt und haben uns die richtigen Fans angeschaut !! Ein kurzer Spaziergang hat dann aber doch gereicht ;) !!

Massen in Kitzbühel

Massen in Kitzbühel vorm McDonald's

Grüne Fans in Kitzbühel

In der Nacht haben wir uns mit der Carrera Bahn unseres Nachbarn gespielt was auch für sehr viel Spaß gesorgt hat .. Diese halbwegs digitalen Rennbahnen bieten schon wirklich einiges an Spaß, wenn man sich durch gezieltes Spur wechseln überholen kann und zu viert auf zwei Spuren die coolsten Rennen liefert !!

Carrera

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